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    Schmafu̲



    Unsinn, Blödsinn


    Wortart: Substantiv
    Erstellt von: System32
    Erstellt am: 08.12.2005
    Region: Scheibbs (Niederösterreich)
    Bekanntheit: 56%  
    Bewertungen: 15 0

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    Kommentare (5)


    Schmafu
    Kommt vom französischem "je m'en fous", das zu "j'm'en fous" zusammengezogen wurde und "ist mir gleich/egal" bedeutet.
    Weibi 19.11.2007


    Auch hier ....
    ein Daumenwort für mich! Lg meli
    Meli 19.11.2007


    Beim verärgerten Eipeldauer (1817)
    ist der Schmafu auch eine wenig höfliche Bezeichnung für eine Person:
    »…auf dö Art, scheint m'r, will heundigs Tags dö pfiffichi Kellnerbrued ordentli zwingen, daß m’r grad nur das sauffn mueß, was sö wolln [......] aber wann hald der Gast grad ihneri Luxusbier nid vertrag'n kann, und daß ihm grad nur's ordtinari Bier gued thued und schmeckt, oder wann bald sein Beudl ka theurers Bier vertragt, was had ihm denn aso a Schmafu vorzschreibn, was er trinckn soll? - Der Wirth lebt amahl von'n ganzn Publikum, der Gast iß, so lang er da zecht, ’n Kellner sein Herr, und er 'n Gast sein Diener«
    source: "Briefe des neuangekommenen Eipeldauers an seinen Vettern in Kakran, von einem Wiener", Jg. 1817

    Koschutnig 28.02.2014


    Wiesou reidst'n du heit wieda sou an Schmafu zouman?
    Nassi 29.08.2016


    Blödsinn erzählen
    frieda 24.02.2017



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    Im österreichischen Volkswörterbuch gehen wir darüber hinaus und bieten die Möglichkeit eine einzigartige Sammlung von Dialekten, Austriazismen und generell wichtigen Wörtern in Österreich. Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

    Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

    Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

    Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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