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häuftig


[ haifti(k), haifte ]

reichlich; überaus; mehr als erforderlich


Wortart: Adverb
Tags: kärntnerisch,steirisch
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 03.03.2016
Bekanntheit: 0%  
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Fußtacke
+44 

Kommentare (5)


http://tinyurl.com/y7tmct48 Seind sunst ja a paar häufte wantsche Mentscher (recht brave Dirnen), zum arbaten aber hat halt a niade ihr'n Tuk (Fehler)[/quote" target=_blank>
[quote:Hellmuth Drewes, Werkverzeichnis:http://www.hellmuthdrewes.at/werksverzeichnis/] Jå, ålleweil a bissl rafn, zen segn hån i häuftig Schneid, duldje,
und ranggln is ma a nit zwida, zen Kårtnspieln bleibt derwegn Zeit
source: Carinthia I (1873)
Die Aufgåb´n san umfångreich, es gibt häuftig zan tua, d´rum låd´ i die Bevölkerung zur Mitårbeit ein, denn mir schåff´n ´s net alloa.
source: Lembacher Nachrichten

Grad nu vor dir hot se da Schrank‘n gschloss’n,
und woar a viertel Stund glei zua.
Und hot’s nu draußt in Strömen goss’n,
host a scho häuftig gnua.
Do woartst und woartst und bist scho bled
Und denkst da, na, so geht des ned,
source: prinzersdorf.at/aktuell, aus „Schrankenlos“ von Ferdinand Ernst Böckl

Koschutnig 03.03.2016


[https://www.youtube.com/watch?v=5a2W6TI5uIA%23t=Video::::]

r>
In Gerhard Glawischnigs Text eines oft gesungenen Liedes findet man’s in 2 recht unterschiedlichen Schreibungen (kein Grund für 2 Einträge):
Mei Hamat is a Schåtzale, dås hon i häuftig gern,
so oft i's still für mi betråcht, tuats ållweil liaba wern.
source: Verbund der VolksLiedWerke Österreichs und Südtirols

Mei Hamat is a Schatzale, das han i heifte gern.
Sooft i's still für mi betracht, tuats allweil liaba wern.
I hätt in fröman Land ka Ruah, i müassat wiedar ham,
und wann i mit zariss'ne Schuah ins Karntnalandle kam.
source: Verlag Heyn

Koschutnig 03.03.2016


Wirklich erstaunlich, wie weit kärntnerisch + steirisch deutschlandweit
verbreitet ist ;-) .. kleiner Auszug ?

FAQs – Häuftig gestellte Fragen
source: elementum.de


Häuftig gestellte Fragen
source: veldegruppe.de



Häuftig gestellte Fragen
source: medx-rostock.de


Häuftig gestellte Fragen
source: rp-kassel.hessen.de


Diverse rechtliche Fragen, häuftig gestellt
source: gutknecht-horne.de

http://fs5.directupload.net/images/160303/fzx3r7pp.jpg
Leisita-at-abwesend-de 03.03.2016


"Ähnlich klingend: Fußtacke" -
Na, mit dem möcht ich nicht reden müssen!

Was ist mit den Suchfunktionsohren los?
Koschutnig 04.03.2016


Fußtacke ? Dann doch eher:

haifte
haiftig

reichen die bisherigen nicht aus ?
pestfeee 05.03.2016



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Das Österreichische Volkswörterbuch ist eine Sammlung von österreichischen Wörtern. Als Volkswörterbuch stellt es nicht nur die Sprache der Bevölkerung dar, sondern bietet jedem die Möglichkeit selbst mit zu machen. Derzeit sind über 1400 Wörter im Wörterbuch zu finden und über 10.000 Wörter wurden schon eingetragen.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951. Unser "Österreichisches Volkswörterbuch" ist mit diesem "Österreichischen Wörterbuch" in keiner Weise verbunden und wir erheben auch keinen wissenschaftlichen Anspruch.

Im österreichischen Volkswörterbuch gehen wir darüber hinaus und bieten eine einzigartige Sammlung von Dialekten, Austriazismen und generell wichtigen Wörtern in Österreich. Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch unterschiedliche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache häufig genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.