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Ạnbotsleger, Ạnbotleger

der, -s, -

Angebotsteller


Wortart: Substantiv
Tags: amtssprachlich,
Referenz: 6214
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 23.03.2017
Bekanntheit: 0%  
Bewertungen: 0 1

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

Kommentare (2)


Werden Muster gesondert zur Anbotlegung gefertigt, so ist das Muster zu einem angemessenen üblichen Preis dem Anbotsleger zu bezahlen, wenn nicht binnen Halbjahresfrist ein Auftrag an den Anbotsleger erteilt wird.
source: Ktec.ag
Die beklagte Partei beantragt die Abweisung des Begehrens mit der Begründung, dem Kläger keinen Auftrag zur Verfassung eines Vertrages erteilt zu haben. Er sei von Anfang an als Machthaber der potentiellen Vertragspartnerin und als Anbotsleger aufgetreten. Die beklagte Partei habe sich nur für den Fall, daß der Bestandvertrag wirksam zustande komme, zur Tragung der Vertragserrichtungskosten verpflichtet.
source: RIS – OGH GZ 2Ob166/97v v. 3.12.19998
Angebote und Lieferungen der KL-HANDEL Ges.m.b.H. (Anbotsleger) erfolgen ausschließlich unter Zugrundelegen der nachstehenden Verkaufsbedingungen, die vom Besteller ausdrücklich anerkannt werden.
source: KL-Handel.at

Koschutnig 23.03.2017


Fugen-s oder kein Fugen-s? Das ist hier die Frage:
Der Anbotsleger / die Anbotslegerin wurde bereits über die Ausübung der Doppelmaklertätigkeit und auf das wirtschaftliche Nahverhältnis zum Abgeber / zur Abgeberin informiert! …
Der Anbotleger wurde ausdrücklich vom Makler über seine Rücktrittsrechte gemäß FAGG informiert. Der Anbotleger erklärt im Sinne des § 10 FAGG sein ausdrückliches Verlangen, dass der Makler mit der Vertragserfüllung noch vor Ablauf der Rücktrittsfrist nach § 11 beginnt.
source: team neunzehn
Anbotleger unterschreiben mit Vor- u. Zunamen, ebenso die Buchberechtigten unter dem Vermerk „zum Zeichen ihres Einverständnisses und ihrer Zustimmung“.
source: Verwaltung Steiermark.at
In diesem Einladungsschreiben hielt die beklagte Partei ausdrücklich fest, dass ihr "mit der Entgegennahme des Anbotes keine wie immer gearteten Verpflichtungen gegenüber dem Anbotleger erwachsen".
source: RIS – OGH 10Ob212/98v

Koschutnig 24.03.2017



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Das Österreichische Volkswörterbuch ist ein Verzeichnis von österreichischen Wörtern. Als Volkswörterbuch stellt es nicht nur die Sprache der Bevölkerung dar, sondern bietet jedem die Option selbst mit zu machen. Momentan sind über 1400 Wörter im Wörterbuch zu finden und über 10.000 Wörter wurden schon eingetragen.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951. Unser "Österreichisches Volkswörterbuch" ist mit diesem "Österreichischen Wörterbuch" in keiner Weise verbunden und wir erheben auch keinen wissenschaftlichen Anspruch.

Im österreichischen Volkswörterbuch gehen wir weiter und bieten eine einzigartige Sammlung von Dialekten, Austriazismen und generell wichtigen Wörtern in Österreich. Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Zusätzlich umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich neben der hochsprachlichen Standardvarietät noch viele regionale Dialektformen, hier besonders bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache oft genutzt, finden aber keinen unmittelbaren Niederschlag in der Schriftsprache.