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sich selber /selbst bei der Nase nehmen



selbstkritisch sein; den Fehler bei sich selber suchen


Wortart: Wendung
Erstellt von: gickalruafa
Erstellt am: 27.04.2017
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Kommentare (1)


In dieser gebräuchlichen Form wurde die Redewendung bereits von Jacob Grimm (der zusammen mit seinem Bruder als Begründer der deutschen Sprachwissenschaft gilt) beschreiben:

Sich selber bei der Nase nehmen.
source: Grammatik der hochdeutschen Sprache unserer Zeit


Nach mehrern deutschen Gesetzen muß ein solcher sich selbst auf das Maul schlagen. [Sprichwörtlich: sich selbst bei der Nase nehmen, mit langer Nase abziehen, eine Nase davontragen.]
source: Deutsche Rechtsaltertümer, Band 1

gickalruafa 27.04.2017



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Das Österreichische Volkswörterbuch ist eine Sammlung von österreichischen Wörtern. Als Volkswörterbuch stellt es nicht nur die Sprache der Bevölkerung dar, sondern bietet jedem die Möglichkeit selbst mit zu machen. Derzeit sind über 1400 Wörter im Wörterbuch zu finden und über 10.000 Wörter wurden schon eingetragen.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Im österreichischen Volkswörterbuch gehen wir darüber hinaus und bieten eine einzigartige Sammlung von Dialekten, Austriazismen und generell wichtigen Wörtern in Österreich. Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig. Die Seite unterstützt auch Studenten in Österreich, insbesondere für den Aufnahmetest Psychologie und den MedAT für das Medizinstudium.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

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