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    E͟inbekẹnnung

    die, -, -en

    Einkommens- und Vermögenserklärung für Steuerzwecke


    Wortart: Substantiv
    Gebrauch: Österr. Standarddeutsch
    Tags: amtssprachlich,veraltet
    Erstellt von: Koschutnig
    Erstellt am: 12.12.2017
    Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
    Bekanntheit: 0%  
    Bewertungen: 0 1

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    Kommentare (1)


    Verordnung des Finanzministeriums betreffend die Einbekennung des dem Gebührenäquivalente unterliegenden Vermögens, dann die Bemessung und Entrichtung dieser Abgabe für das siebente Dezennium (1911 bis einschließlich 1920).
    source: Reichsgesetzblatt für die im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder, LXXVIII. Stück - Ausgegeben und versendet am 15. Oktober 1910, Inhalt Nr 186
    Eine wiederholte Einbekennung des für die Periode 1861 bis 1870 schon ein bekannten unbeweglichen Vermögens findet nicht Statt. Die davon für diese Periode vorgeschriebene oder einstweilen nach der Vorschreibung des abgelaufenen Decenniums zu entrichtende Gebühr (ohne den Zuschlag) wird lediglich um die Hälfte erhöht und von dem erhöhten Betrage der Zuschlag berechnet werden. [...]
    Die Einbekennung der beweglichen Sachen hat nach dem Vermögenstande am 1. Jänner 1863 [...] stattzufinden [...]
    source: Verordnungs-Blatt für den Dienstbereich des österreichischen Finanzministeriums (1862)

    Es unterliegt keinem Zweifel, dass von den erwähnten Übertretungen die erstere, nämlich die Entziehung von der Einreichung der Klassensteuererklärung leichter verhütet werden könne, als die letztere, nämlich die unredliche Einbekennung der jährlichen steuerpflichtigen Einkünfte
    source: Provinzial-Gesetzsammlung des Königreichs Böhmen (1824)
    Dass man's in Österreich heut nimmer so nennt, weiß man auch in der DUDEN-Redaktion:

    BEDEUTUNGSÜBERSICHT
    1. (gehoben) das Einbekennen
    2. (österreichisch veraltet) Steuererklärung
    source: Duden online

    Koschutnig 12.12.2017



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    Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

    Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

    Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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