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Kapri̲ze

die, -, -en

Caprice, Laune, Eigensinnigkeit, Kapriole


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Österr. Standarddeutsch
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 19.02.2018
Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
Bekanntheit: 0%  
Bewertungen: 2 3

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kapores
+5 
Kaprize
-1 

Kommentare (1)


Natascha Young bezauberte als Regimentstochter Marie mit sprühender Lebhaftigkeit und einer klaren und klangvollen Stimme, die alle Kaprizen der jungen Sängerin mitmachte
source: NÖN.at, 2.8.2017
Du verlangst von mir, dass ich mich wie eine ewig geduldige, verständnisvolle Ehefrau benehme, die die Kaprizen einer unberechenbaren Geliebten tolerieren muss. Nur dass Cordulas Kaprizen ihre Krankheiten sind. Diesmal, Ivo, ist es endgültig. Der Irrsinn dieser Beziehung zu dritt ist zuviel für mich.
source: Eva Bakos, Die Villa im Veneto (1995/2017)
DUDEN:
Kaprize, die
Wortart: Substantiv, feminin
Gebrauch: österreichisch
source: Duden online

„österreichisch“ gilt allerdings nur für die Schreibung und die Aussprache , denn als Bedeutung gibt Duden dann „Caprice“ an, und zu den beiden Schreibungen Caprice, Kaprice , die nicht als österreichisch qualifiziert sind, liest man:
"Von Duden empfohlene Schreibung: Caprice
Alternative Schreibung: Kaprice. Aussprache [kaˈpriːsə]"

Musikalische Kaprizen aus Österreich findet man ebenfalls:
Walzer-Kaprizen nach Johann Strauss, für Klavier / von Carl Tausig. Neu rev. Ausg./ von Otto Klauwell. Wien : Universal, [1930?]
source: University of Toronto
Allerdings heißt "Kaprizen" in österr. Schreibung auch das zweite Album des Hamburger Multiinstrumentalisten und Produzenten Drees (wenn's kein "Tipo" ist).
.
Koschutnig 19.02.2018



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Das Österreichische Volkswörterbuch ist eine Sammlung von österreichischen Wörtern. Als Volkswörterbuch stellt es nicht nur die Sprache der Bevölkerung dar, sondern bietet jedem die Möglichkeit selbst mit zu machen. Derzeit sind über 1400 Wörter im Wörterbuch zu finden und über 10.000 Wörter wurden schon eingetragen.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

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Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch unterschiedliche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache häufig genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.