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    benụ̈tzerụnfreundlich



    benutzerunfreundlich


    Wortart: Adjektiv
    Gebrauch: Österr. Standarddeutsch
    Kategorie: Arbeitswelt
    Erstellt von: Dekubitus
    Erstellt am: 02.09.2018
    Region: Wien 18, Währing (Wien)
    Bekanntheit: 0%  
    Bewertungen: 0 2

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    Kommentare (2)


    Die Büchereien waren teilweise auch benützerunfreundlich, wenn z.B. über ein Pult drei Bücher zur Auswahl herübergereicht wurden
    source: Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekare
    die dort aufbereiteten bio-
    grafischen Daten sind nicht bestmöglich mit dem Angebot von www.biologiezentrum.at verknüpft. Der Aufbau über Frames wirkt sich zudem benützerunfreundlich aus
    source: M Malicky, F Gusenleitner, „Das österreichische naturwissenschaftliche Literaturportal unter www.biologiezentrum.at“, Entomologica Austriaca 16, 2009

    Hingegen:
    Es stellte sich jedoch auch, dass das Programm sehr benutzerunfreundlich ist, und Aufgabenbereiche wie Öffentlichkeitsarbeit,
    Vermittlung und Administration nicht unterstützt werde.
    source: Melanie Fackler,
    „Informationsmanagement und Datenbanksysteme in Museen am Beispiel des Sprengel Museum Hannover"
    Das QWERTY-Tastaturlayout, mit dem sich heute jeder mehr oder weniger intensiv herumquält, ist ein ineffizientes und benutzerunfreundliches System . Der Grund für diese Benutzerunfreundlichkeit ist, dass das heute noch dominierende Tastaturlayout 1873 entwickelt wurde, um die Sekretärinnen in ihrer Tippgeschwindigkeit abzubremsen.
    source: Stefan Kühl, „Der Sudoku-Effekt. Hochschulen im Teufelskreis der Bürokratie“

    Dekubitus 02.09.2018


    Dass Verfahren wegen Verwaltungsübertretung nur bei begründetem Verdacht auf vorsätzliche und grob fahrlässige Verursachung von Unfällen vorgesehen sind, das ist etwas benützerunfreundlich, nämlich dann, wenn Unbeteiligte kein Verfahren bekommen, weil es nur eine ganz normale Fahrlässigkeit war. Wir haben das also kritisiert, sind aber im Prinzip einverstanden.
    source: Nationalrat, Sitzung vom 8.7.2005
    Für das Hauptwort dazu hab ich allerdings nur zwei Schweizer Belege (1985 und 1997) gefunden, schade!
    Siljara 20.09.2018



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    Das Österreichische Volkswörterbuch ist eine Sammlung von österreichischen Wörtern. Als Volkswörterbuch stellt es nicht nur die Sprache der Bevölkerung dar, sondern bietet jedem die Möglichkeit selbst mit zu machen.
    Derzeit sind über 1300 Wörter im Wörterbuch zu finden und über 10.000 Wörter wurden schon eingetragen.

    Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

    Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

    Im österreichischen Volkswörterbuch gehen wir darüber hinaus und bieten die Möglichkeit eine einzigartige Sammlung von Dialekten, Austriazismen und generell wichtigen Wörtern in Österreich. Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

    Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

    Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

    Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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