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    Pọ̈lzungsart

    die, -, -en

    Verschalungstechnik, Stützmethode


    Wortart: Substantiv
    Gebrauch: Österr. Standarddeutsch
    Kategorie: Arbeitswelt Technische Begriffe
    Erstellt von: Koschutnig
    Erstellt am: 26.05.2018
    Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
    Bekanntheit: 0%  
    Bewertungen: 1 2

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    Kommentare (1)


    Der maschinelle Künettenaushub mit Baggern oder ähnlichen Maschinen erfordert neue Unfallschutzmaßnahmen. Da der mechanische Aushub sehr rasch vor sich geht, kann mit der Ausführung der bisher angewendeten Pölzungsart zur Sicherung der Künettenwände gegen Einsturz nicht Schritt gehalten werden.
    source: Amtliche Nachrichten des Bundesministeriums für Soziale Verwaltung und des Bundesministeriums für Gesundheit und Umweltschutz, Band 16 (1960)
    Beim Bau der tiefliegenden Teile der einzelnen Kanalstränge war ein nicht vorauszusehender starker Grundwasserandrang eingetreten, der einen vermehrten Einsatz von Pumpen für die Grundwassererhaltung, eine Drainagierung von Seilen der Kanalkünetten sowie die Herstellung einer teureren Pölzungsart erforderlich machte.
    source: Landtag von NÖ, IX. Gesetzgebungsperiode
    II. Session, 4. Sitzung am 19. November 1970
    Der äußere, sogenannte Ausbruchsbogen wird durch eiserne Stützen, die Reiter, auf den Schalungsbogen abgestützt und beide müssen der Länge nach fest gegeneinander abgeriegelt werden, da gerade der Längsverband eine Schwäche dieser Pölzungsart ist.
    source: Österreichische Bauzeitschrift, Bände 7/8 (1952)
    Bei der FW / = Fernwärme Wien GmbH / ist die Pölzung eine Mischposition für die angeführten Pölzungsarten (liegend, stehend bzw. getrieben). Es ist Aufgabe des Auftragnehmers, unter Berücksichtigung des anstehenden Bodens für die richtige Pölzungsart zu sorgen
    source: Stadtrechnungshof Wien, Berichte, S. 86

    Koschutnig 26.05.2018



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    Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

    Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

    Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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