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    Kachel

    die,
    [ Kachl, de ]

    Fliese


    Wortart: Substantiv
    Erstellt von: wuppl
    Erstellt am: 22.01.2007
    Bekanntheit: 80%  
    Bewertungen: 5 0

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    Kommentare (5)


    Kennt das
    niemand mehr?
    klaser 20.08.2007



    Meli 20.08.2007


    Natürlich kenne ich es und dachte auch immer, dt. Fliese sei öst. Kachel
    Aber dann sah ich im Langenscheidt-Wörterbuch Tschechisch-Deutsch sowohl "Kachel" als auch "Fliese" als getrennte Stichwörter - mit jeweils anderer Übersetzung. Das scheint nur auf den ersten Blick irrelevant für hier, aber ich schließe daraus, dass die Autoren unter "Fliese" und "Kachel" zwei verschiedene Paar Sandalen verstehen, und bin furchtbar verunsichert. Was stimmt jetzt? Und sagt man zu einem österreichischen Kachelofen in Deutschland Fliesenofen? Bitte helft mir hier raus!
    Brezi 20.08.2007


    Laut Wikipedia sind
    Kacheln keramische Außenbekleidungen von Öfen und besonders natürlich Kachelöfen. Sie haben oft eine vergrößerte Oberfläche zur besseren Wärmeverteilung, immer aber einen sehr massiven „Körper“, welcher der Wärmespeicherung dient. Kachel ist dabei auch das niederländische Wort für Ofen.Flache Wand- und Bodenfliesen werden fälschlicherweise umgangssprachlich ebenfalls oft als Kacheln bezeichnet. http://de.wikipedia.org/wiki/KachelSpeziell in der Verbalform (Passiv Perfekt) "gekachelt" wird das Wort synonym zu "verfliest" gebraucht. Wahrscheinlich deswegen, weil der Hafner, der Ofenbauer auch Fliesen in seinem Programm hatte, die sich sicher früher bei uns auch nicht so sehr von den eigentlichen Kacheln (massiv, voluminös, große Oberfäche ... ) unterschieden haben werden.
    JoDo 20.08.2007


    JoDo , du bleibst der Beste!!!
    Ich habe ja insgeheim gehofft, dass Du, quasi als Fachmann auf dem Gebiet alles Baulichen mir hier aus der Patsche hilfst. Du hast es nun tatsächlich geschafft, ich kenne mich wieder voll aus und ich kann vor allem eine Bewertung abgeben. Dazu ein Vorschlag, nämlich "kacheln - verfliesen" flugs als eigenen Eintrag zu gestalten. Wenn es in den nächsten Tagen niemand anderer macht, dann tu ich es. Jetzt muss ich aber in die Arbeit. Man wartet auf mich. Brezii
    Brezi 21.08.2007



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